Wie viele Fotos braucht ein Exposé?
Für eine Wohnung reichen in der Regel 15 bis 20 Innenaufnahmen, für ein Haus 20 bis 25. Dazu kommen 5 bis 8 Außenaufnahmen von Fassade und Ansicht sowie 3 bis 5 vom Garten oder Grundstück. Wichtiger als die Zahl ist die Abdeckung: Jeder Raum, der im Grundriss steht, sollte auch auf einem Bild zu sehen sein.
Richtwerte nach Objektart
Die Zahlen unten sind das, was sich bei Wohnungen und Häusern in Thüringen eingespielt hat. Sie sind kein Gesetz: Eine Zweizimmerwohnung braucht weniger, eine Villa mit Nebengebäuden mehr.
- Wohnung: ca. 15 bis 20 Innenaufnahmen
- Haus: ca. 20 bis 25 Innenaufnahmen
- Fassade und Ansicht: ca. 5 bis 8 Aufnahmen
- Garten und Grundstück: ca. 3 bis 5 Aufnahmen
- Drohne: ca. 5 bis 8 Aufnahmen, dazu auf Wunsch ein Rundflug
Welche Räume dabei sein müssen
Käufer suchen auf jedem Exposé zuerst nach denselben drei Räumen: Küche, Wohnzimmer und Hauptschlafzimmer. Fehlt einer davon, entsteht der Verdacht, dass es etwas zu verbergen gibt, und genau das kostet Anfragen.
Dazu gehören Bad, Flur und jeder weitere Raum aus dem Grundriss, außerdem das, was über den Zustand Auskunft gibt: Heizung, Sicherungskasten, Keller, Dachboden. Diese Aufnahmen müssen nicht schön sein, sie müssen vollständig sein. Bei einem Anlageobjekt sind sie oft die wichtigeren.
Warum mehr nicht automatisch besser ist
Vierzig Bilder von einer Zweizimmerwohnung wirken nicht gründlich, sondern beliebig. Wer denselben Raum aus fünf Richtungen zeigt, verwässert den Eindruck, den die beste Aufnahme macht, und Interessenten hören irgendwo in der Mitte auf zu klicken.
Umgekehrt ist zu wenig der häufigere Fehler. Drei Bilder erzeugen Anfragen von Leuten, die erst einmal sehen wollen, wie es drinnen aussieht. Das sind keine Kaufinteressenten, das sind Besichtigungstermine, die niemand gebraucht hätte.
Was die Portale vorgeben
Die großen Portale lassen deutlich mehr Bilder zu, als ein Exposé braucht, und zeigen in der Trefferliste trotzdem nur eins: das erste. Deshalb zählt die Reihenfolge mehr als die Anzahl. Das stärkste Bild gehört nach vorn, der Rest in der Reihenfolge des Rundgangs dahinter.
Für den Druck im Exposé-PDF gilt eine zweite Größe. Wir liefern die Bilder deshalb in zwei Fassungen: eine für das Exposé und eine für die Portale, damit nichts nachgerechnet oder nachgeschärft werden muss.